Zámek Dačice – Schloss Datschitz

Das Schloss Datschitz (Zámek Dačice) liegt, wie der Name schon verrät, in der Stadt Dačice im Süden Tschechiens. Ursprünglich war es der Hauptsitz der Herrschaft Datschitz.

Es ist historisch nicht gesichert, ob auf dem Gelände zuvor bereits ähnliche Gebäude existierten. Sicher ist aber, dass die Familie der Kraiger von Kraigk, die damaligen Herrscher, es im 16. Jahrhundert im Stil der Renaissance gestalteten. Später kaufte es Heinrich Karl Graf von Ostein, welcher es im Stil des Barock umbauen ließ.

1809 schließlich erbte Friedrich Karl Anton von Dalberg das Schloss. Er verstarb früh, sodass es seinem Bruder, Karl Anton von Dalberg, zufiel. Der wiederum bevorzugte den klassizistischen Stil und ließ es 1832/23 durch den Wiener Architekten Karl Schleps entsprechend umbauen. Das betraf auch den Barockgarten, der in einen englischen Landschaftsgarten umgewandelt wurde.

Doch das sollt enoch nicht die letzte Verwandlung des Schlösschens sein. Im 19. Jahrhundert hielt mit dem Wiener Hans Prutscher der Jugendstil Einzug. Die Schlosskapelle wurde neu errichtet und die Bibliothek umgebaut. 1940 starb im Schloss der letzte Dalberger, Johannes Evangelist von Dalberg. Seien Cousine Maria Anna von und zu Dalberg erbte das Schloss. 1945 wurde es enteignet und und zu Volkseigentum und dadurch später als Museum genutzt. Es wird heute vom nationalen Denkmalinstitut verwaltet und ist seit 2003 ein nationales Kulturdenkmal.

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Foto von Harold – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link